Nachtsichtgerät Test

Das richtige Nachtsichtgerät kaufen

Nachtsichtgerät TestWer benutzt eigentlich ein Nachtsichtgerät? Da sind beispielsweise die Jäger, die auf ihren nächtlichen Pirschgängen mit einem Nachtsichtgerät bestens ausgerüstet sind. So können sie alle Geheimnisse entdecken, die sonst in der Nacht verborgen bleiben. Auch andere Profis, wie die Bundeswehr, die Polizei oder auch Überwachungsfirmen, benutzen diese Geräte für ihre Dienstausübung. Selbst im privaten Bereich werden immer mehr dieser Restlichtverstärker eingesetzt. Angler oder Hobbyornithologen gehen in den Abend- oder Nachtstunden ebenfalls auf Pirsch, aber sie benutzten die Nachtsichtgeräte eher zum Beobachten von Tieren und der Umwelt. Ein Nachtsichtgerät Test den man auf verschiedenen Seiten im Internet finden kann, können auch hilfreich bei der Suche nach dem richtigen Gerät sein.

 

Der Generationswechsel im Test und im Vergleich

Wer ein Nachtsichtgerät kaufen möchte, der sollte sich auf einen Vergleich einlassen, denn man unterscheidet heutzutage zwischen Nachtsichtgeräten der 1. Generation, der 2. Generation und mittlerweile sogar zwischen Geräten der 3. Generation. Geräte der ersten Generation leisten Erstaunliches, sind aber im Preis absolut erschwinglich, während die Geräte der 2. Generation schon deutlich mehr leisten. Geräte der 3. Generation sind allerdings schon die Highlights, denn sie sind die leistungsstärksten Geräte, die es zur Zeit auf dem Markt gibt. Wer sich zu einem Kauf entscheidet, der möchte natürlich wissen, welches Gerät für ihn passend wäre. Berichte oder auch ein Test zwischen den einzelnen Geräten kann für den Verbraucher zeigen, ob ein Gerät der ersten Generation ausreicht oder ob es doch lieber ein Gerät der dritten Generation werden soll.

 

Wie unterscheidet man die Geräte der verschiedenen Generationen

Ein Nachtsichtgerät soll den jeweiligen gewünschten Formen und Aufgaben entsprechen, die sich der Käufer vorstellt. Wie kann man aber die unterschiedlichen Geräte und Generationen auseinander halten? Hier eine kleine Übersicht:

 

Geräte der 1. Generation

Im Vergleich zu den Geräten der 2. und 3. Generation sind die Nachtsichtgeräte der 1. Generation im Preis am günstigsten und sie können auch scharfe und konturgetreue Bilder erzeugen. Deshalb werden sie auch vorrangig von Privatpersonen gekauft, die sie dann auch im Hobby- oder Amateurbereich einsetzen. Naturbeobachtungen oder die Überwachung von Haus und Hof sind mit diesem Nachtsichtgerät möglich. Mehr kann man einem Nachtsichtgerät der ersten Generation nicht zumuten, denn sie verfügen über eine relativ kurze Reichweite von etwa 50 Metern. Danach wird die Sicht sehr schlecht, sodass sich ein Einsatz in größerer Entfernung nicht mehr lohnt.

Ein Nachtsichtgerät dieser Generation arbeitet noch mit einem Bildwandlersystem, allerdings sind Infrarot-Strahler schon der Standard, denn erst durch sie kann man auch bei absoluter Dunkelheit die Bilder der Umgebung empfangen. Mithilfe von extrem lichtstarken Objektiven wird das vorhandenen Restlicht auf die Bildverstärkerröhre gelenkt. Hier wird es nun aufs äußerste verstärkt und der Betrachter ist nun in der Lage, das vormals dunkle Objekt als helles und gut sichtbares Ziel zu erkennen.

 

Geräte der 2. Generation

Nachtsichtgeräte dieser Generation sind schon weiter entwickelt und deutlich leistungsfähiger. Sie sind in der Lage, dem Betrachter deutlich hellere Bilder zu liefern, als die Nachtsichtgeräte der vorherigen Generation. Das bedeutet, dass hier eine höhere Technik zum Einsatz kommt, die auch letztendlich ihren Preis hat. Sie arbeiten auch nicht mehr mit den Bildwandlersystemen der Vorgängergeräte, sondern mit Mikrokanalplatten, die die Elektronen nicht beschleunigt, sondern vermehrt. Dadurch ist es möglich, bessere und schärfere Bilder zu liefern. Die Geräte der 2. Generation können Bilder aus etwa 600 Metern Entfernung scharf und lebensecht übertragen. Da sich die Technik verbessert hat, ist der Preis mit bis zu 1.000 Euro auch etwas höher, als bei den Geräten der ersten Generation. Sie finden deshalb auch Verwendung im Profibereich, wie beispielsweise bei der Bundeswehr, der Polizei im Jagdwesen oder auch in verschiedenen Überwachungsunternehmen.

 

Geräte der 3. Generation

Diese Nachtsichtgeräte bieten die hellsten Bilder, die man sich vorstellen kann. Außerdem verfügen diese Geräte über bedeutend höhere Reichweiten, sodass sie universell einsetzbar sind. Sie werden für den Hobby- und Amateurbereich jedoch weniger zum Einsatz kommen, da der Anschaffungspreis weit über 3.000 Euro liegt. Diese Geräte sind ausschließlich zum Gebrauch bei der Polizei oder dem Militär vorgesehen. Einige der Nachtsichtgeräte verfügen über Kopfhalterungen und bieten somit dem Nutzer die Möglichkeit, die Hände zu benutzen. Deshalb treten auch keine Ermüdungserscheinungen der Arme auf. So kann sich der Nutzer stets auf sein eigentliches Vorhaben konzentrieren.

 

Wie funktionieren Nachtsichtgeräte?

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95% aller Nachtsichtgeräte sind eigentlich Restlichtverstärker, das heißt, sie verstärken das vorhandene restliche Licht. Schwaches Licht, zum Beispiel von der Stadtbeleuchtung, dem Mondlicht oder dem schwachen Licht der Sterne werden von dem Restlichtverstärker verstärkt. Dadurch entsteht für den Betrachter ein helles Bild, auch wenn sich das Objekt in größerer Entfernung befindet. Bei leistungsstarken Objektiven wird in der Linse das Restlicht gesammelt und durch einige optische Linsen an die elektronische Bildverstärkerröhre geleitet. Auf die empfindliche phosphoreszierende Schicht der Verstärkerröhre treffen die Elektroden und liefern dadurch das Licht, welches zum Erkennen des Bildes wichtig ist. Durch die Okularlinse wird das entstandene Bild vergrößert.
Mit einem preisgünstigen Infrarot- Nachtsichtgerät muss man mit einer geringeren Entfernung zufrieden sein, wenn man gute Bilder sehen möchte. Darüber hinaus sind fast alle Nachtsichtgeräte mit Infrarot-Strahlern versehen, die teilweise zuschaltbar sind und so kann man selbst in größter Dunkelheit das Nachtsichtgerät benutzen, auch wenn kein Restlicht vorhanden ist. Noch ein Wort zu den Reichweitenangaben. Diese Angaben beziehen sich immer auf die Entfernung, in der sich die zu beobachtenden Personen, Tiere oder andere Objekte befinden und man diese noch gut erkennen kann. Man sollte aber beachten, dass Objekte mit zunehmender Entfernung immer kleiner werden und deshalb auch schwerer zu erkennen sind.

 

Welche Funktionen sollten beim Kauf beachtet werden?

Zuerst bestimmt der Gebrauch die Entscheidung, welches Nachtsichtgerät das am besten geeignete Gerät wäre. Wie viel möchte der Verbraucher ausgeben? Soll das Gerät im Amateurbereich eingesetzt werden oder ist der Käufer ein Profi, der sich im Jagdwesen etabliert hat? Die wichtigsten Fragen, die sich der Käufer stellen sollte, sind folgende:

  • Soll das Nachtsichtgerät der ersten, zweiten oder dritten Generation angehören?
  • Braucht man ein einäugiges (monokular) Nachtsichtgerät?
  • Soll es lieber ein doppeläugiges (binokular) Nachtsichtgerät sein?
  • Wie hoch soll die Leistung des Gerätes sein?
  • Wie robust sollte das Nachtsichtgerät sein?

Diese Fragen kann sich der Käufer schon im Vorfeld selbst stellen und vielleicht auch beantworten. Wenn er weiß was er will, kann er schon im Verkaufsgespräch die richtigen Fragen stellen und der Verkäufer hat für sein Beratungsgespräch die richtige Grundlage gefunden. Wichtig ist es, dass der Kunde über die Leistungen des ausgewählten Gerätes umfassend informiert wird. Wenn auch die Geräte der zweiten Generation teurer als die der ersten Generation sind, so verfügen diese Geräte über eine 10 bis 15 Mal höhere Leistung. Was natürlich auch den höheren Preis rechtfertigt, ebenso wie die verbaute Art der Bildverstärkerröhre.

 

Ein kurzer Überblick über IR-Strahler und Optik

Für das menschliche Auge ist das Infrarotlicht nicht sichtbar, nur ein Blick durch das Nachtsichtgerät zeigt die überzeugende Wirkung. Also kann man nur an Hand der Leistung des Gerätes nachvollziehen, wie leistungsfähig die eingebauten IR-Strahler sind. Hochpreisige Nachtsichtgeräte besitzen demzufolge auch starke IR-Strahler, da sie eine Reichweite bis zu 600 Meter nachweisen können. Je schwächer die Strahler sind, umso kürzer sind dann auch die Reichweiten. Das ist besonders bei günstigen Geräten der Fall, denn sie kommen meist nicht über eine Sichtweite von 50 Metern hinaus. Möchtest du einen Nachtsichtgerät Test auf Youtube anschauen: Hier Klicken

 

Was kostet ein gutes Nachtsichtgerät?

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Diese Fragen stellen sich viele Käufer, aber die Frage nach dem Preis wird durch die Ausstattung des Gerätes beantwortet. Ist man sich nicht sicher, dann sollte man sich unbedingt einen Test in Bezug auf den Preis und die Qualität anschauen. Damit kann man dann für sich entscheiden, welches Nachtsichtgerät das passende ist. Wichtig ist in erster Linie auch der Zweck, für den man ein Nachtsichtgerät kaufen möchte, denn danach richtet sich auch die Ausstattung des Gerätes. Vielfach wird der Wunsch geäußert, dass das Gerät leicht und handlich sein soll. Dabei handelt es sich aber meist um die kleineren und recht teuren Nachtsichtgeräte, während es sich bei den preisgünstigeren Modellen um Geräte der ersten Generation handelt, die noch recht groß und unhandlich sind. Ausschlaggebend für den Preis sind auch die IR-Strahler und die verwendete Optik. Je höherwertig desto preis intensiver werden die Nachtsichtgeräte im Handel angeboten. Möchtest du einen Nachtsichtgerät Test auf Youtube anschauen: Hier Klicken

 

Ein paar Tipps zur Optik

Ein sehr wichtiger Aspekt in Bezug auf die Nachtsichtgeräte ist die verwendete Optik. Wie sagt man – ein Nachtsichtgerät lebt oder stirbt mit dem verwendeten Objektiv. Es ist ein absolutes Muss, das in einem guten Nachtsichtgerät auch lichtstarke und qualitativ hochwertige Objektive verwendet werden. Dadurch ist es möglich, dass eine gute Bildqualität erreicht wird. Man sollte aber beachten, dass eine hohe Brennweite die Lichtdurchlässigkeit des Objektives mindert. Ein wichtiger Anhaltspunkt dazu ist die F-Zahl. Sie gibt den Lichtdurchlass an, der niedriger als F 2,0 sein sollte. Höhere Zahlenwerte lassen auf eine schlechtere Bildqualität schließen. Oftmals wird im Handel mit einer hohen Vergrößerung für bestimmte Nachtsichtgeräte geworben, allerdings wird dabei verschwiegen, dass die Optik eine schlechtere Lichtstärke besitzt.

Der Käufer sollte auch auf das Okular achten. Es sollte aus Glas bestehen, denn Glas zerkratzt nicht so leicht, wie Okulare aus Kunststoff. Die Einblicköffnung des Okulars sollte mindestens 18 Millimeter betragen und sollte auch eine fest montierte Gummimuschel besitzen. Diese sollte aber für Brillenträger umklappbar sein. Darauf sollte man vor allem bei preisgünstigen Geräten achten. Die Okulareinstellung sollte nicht zu leichtgängig sein, weil sonst die Gefahr einer unbeabsichtigten Verstellung besteht, die dann laufend nachgeregelt werden muss.

 

Was sagt die Stiftung Warentest, gibt es einen Nachtsichtgerät Test?

Nein, derzeit (Stand 01/2017) gibt es bei der Stiftung Warentest keinen Nachtsichtgerät Test.

 

Einiges zum Zubehör

Da die Ansprüche der Verbraucher recht unterschiedlich sind, gehen die Hersteller auch vermehrt darauf ein, indem sie verschiedene Zusatzoptionen anbieten. So gibt es beispielsweise je nach Modell:

 

  • Stativgewinde
  • Kamera- und Videoanschlüsse
  • Mini-USB und AV-Ausgang
  • Vergrößerungsobjektive oder auch
  • Kopfhalterungen

Ein umfangreicher Lieferzubehör, wie Tasche, Handbuch oder Batterien sind nicht immer die Regel. Der Käufer sollte vor dem Kauf auch den Test machen und prüfen, wie das Gerät in der Hand liegt und ob das Gerät nicht zu schwer ist. Das Gewicht kann beispielsweise zwischen 110 Gramm und 1100 Gramm schwanken. Auch die Serviceleistungen sollten passen. Achten sollte man diesbezüglich auf umfassende Garantieleistungen, Beratungen und der Anspruch auf Umtausch oder Reparaturen. Im Kundengespräch kann man auf einen schon vorhandenen Test eingehen, der den Käufer von der Qualität eines bestimmten Gerätes überzeugen kann.

 

Tipp: Ein Nachtsichtgerät Test hilft weiter

Man kann behaupten das ein Nachtsichtgerät Test von denen es im Netz eine Vielzahl zu finden gibt oftmals hilfreich bei der Kaufentscheidung sein kann. Denn ein Nachtsichtgerät Test gibt einem schnell die Möglichkeit die Unterschiedlichen Nachtsichtgeräte miteinander zu vergleichen um so über verschiedenen Details zu informieren um letztlich die richtige Kaufentscheidung treffen zu können.